RSS-Feed abonnieren
Normale SchriftgrößeGroße Schrift
Seite drucken
Suche

Zentren für Inklusiv- und Sonderpädagogik/Sonderschulen

Sonderschularten

Standorte im Bundesland Salzburg

 

Die Sonderschulen haben in ihren verschiedenen Arten physisch oder psychisch behinderte Kinder

  • in einer ihrer Behinderungsart entsprechenden Weise zu fördern,
  • ihnen nach Möglichkeit eine den Volksschulen, Hauptschulen, Neuen Mittelschulen oder Polytechnischen Schulen entsprechende Bildung zu vermitteln und
  • ihre Eingliederung in das Arbeits- und Berufsleben vorzubereiten.

Sonderschulen, die nach dem Lehrplan der Hauptschule oder Neuen Mittelschulen geführt werden, haben die SchülerInnen je nach Interesse, Neigung, Begabung und Fähigkeit auch zum Übertritt in mittlere oder höhere Schulen zu befähigen.

Für SchülerInnen mit Sonderpädagogischem Förderbedarf werden verschiedene Sonderschularten angeboten, in denen besonders auf deren Bedürfnisse eingegangen und der Unterricht vorwiegend von der Klassenlehrerin bzw. dem Klassenlehrer erteilt wird.

Zentren für Inklusiv- und Sonderpädagogik

Zentren für Inklusiv- und Sonderpädagogik sind Sonderschulen, die die Aufgabe haben, durch Bereitstellung und Koordination sonderpädagogischer Maßnahmen in anderen Schularten dazu beizutragen, dass Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in bestmöglicher Weise auch in allgemeinen Schulen unterrichtet werden können.

(SchOG §27a, Abs.1)

LandeslehrerInnen, die an allgemeinbildenden Schulen für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf zusätzlich eingesetzt werden, sind durch Zentren für Inklusiv- und Sonderpädagogik zu betreuen.

(SchOG §27a, Abs.3)

Zentren für Inklusiv- und Sonderpädagogik verfügen über fachliche Kompetenzen sowie materielle und personelle Ressourcen zur Umsetzung sonderpädagogischer Maßnahmen. Sie sind Kontaktstelle für Erziehungsberechtigte und LehrerInnen und stehen für alle Anfragen und Informationen zum Thema "Sonderpädagogische Maßnahmen" zur Verfügung. Hauptaufgaben sind der sonderpädagogische Kompetenztransfer und die Sicherstellung sonderpädagogischer Betreuungsqualität.
Die schulischen Möglichkeiten für SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind regional unterschiedlich und bedürfen einer Koordination, die die Möglichkeiten und Erfordernisse in der Region berücksichtigt.

Höchstdauer des Schulbesuches

(1) Der Besuch einer allgemeinbildenden Pflichtschule ist längstens bis zum Ende des Unterrichtsjahres des auf die Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht folgenden Schuljahres zulässig, soweit in den nächstehenden Absätzen nicht anderes bestimmt ist.

(2) Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind mit Zustimmung des Schulerhalters und mit Bewilligung der Schulbehörde erster Instanz berechtigt, eine Sonderschule zwei Jahre über den im Abs. 1 genannten Zeitraum hinaus zu besuchen.

(SchUG §32 Abs.1 und 2)

(3) ...