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Differenzieren von Anfang an

Manche Schulanfänger/innen verfügen bereits – manchmal unbemerkt – über beträchtliche mathematische Kompetenzen, auch wenn sie diese noch nicht formal korrekt verwenden. Gleichzeitig sind bei anderen Kindern die Vorläuferfertigkeiten des Rechnens noch wenig entwickelt. Die Unterschiede können so weit gehen, dass einige in der Klasse auf dem Niveau der Zweitklässler arbeiten könnten, während andere noch nicht fehlerfrei bis 20 zählen können (vgl. Spiegel/Selter 2010, S. 16f). Zahlreiche Forschungsergebnisse sprechen gegen die Annahme, dass die Kinder in der Schule bei einem „Nullpunkt“ beginnen.

Deshalb ist es sehr wichtig, offene Aufgabenformate zu benutzen, die differenzierte Zugänge von Anfang an ermöglichen (Lernen desselben Inhalts auf unterschiedlichen Niveaus). (s.a. Empfehlungen zur Schulbuchwahl)

 

 

Näheres unter:

Spiegel, H. und Selter C. 2010: Kinder &/ Mathematik. Was Erwachsene wissen sollten. Kallmeyer Verlag

 

und:

http://www.pikas.tu-dortmund.de/material-pik/themenbezogene-individualisierung/haus-6-unterrichts-material/offene-aufgaben/offene-aufgaben.html