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Erstunterricht

Wir wissen heute weit mehr über die große Komplexität mathematischer Lernprozesse als vor Jahren. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Förderung der Eigenaktivität und das Optimieren selbstbestimmter Lernprozesse der Kinder ohne ständige Unterstützung und Kontrolle anderer. Denn auch  Mathematik lernen kann konstruktiv und selbst-entdeckend erfolgen und das schon von Beginn an. Der Aufbau eines fundierten Zahlenverständnisses sollte im Mittelpunkt des mathematischen Erstunterrichtes stehen. Herausfordernde Lernanlässe, produktive Übungsformen, gut überlegter Materialeinsatz und das Fördern der Kommunikation sind weitere Bausteine eines optimalen Mathematikunterrichts. Wobei das Kommunizieren einen sehr wichtigen Platz im Bereich der Erkennung von Rechenschwierigkeiten einnimmt. In gezielten Gesprächen mit den Kindern lassen sich nicht zielführende Denkweisen, typische Fehlvorstellungen oder fehlerhafte Lösungswege erkennen.  Je früher damit begonnen wird, sich in Mathematik auch mit den Kindern zu unterhalten, sich auszutauschen, viele gezielte Fragen zu stellen, desto eher ist es möglich, typische Denkweisen, die auf Rechenschwierigkeiten hinweisen können, zu erkennen und diesen gegenzusteuern (vgl. Schütte, S., 2008).

Viele Tipps und Anregungen für einen ganzheitlichen, aber auch gut strukturierten Mathematikunterricht und Hinweise zu zahlreichen Förderprogrammen sind unter den Literaturhinweisen  zu finden. 

 

Literatur: Schütte, S. (2008): Qualität im Mathematikunterricht der Grundschule sichern. Für
                eine zeitgemäße Unterrichts- und Aufgabenkultur. München: Oldenbourg.