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Androhung von Gewalt gegen Lehrkräfte

(entnommen aus Krisenkompass - www.edyoucare.net)

Drei mögliche Sofortmaßnahmen

Variante A

Die Schulleitung lädt die Eltern oder Inhaber der elterlichen Obsorge vor und schildert den Vorfall. Anschließend werden pädagogische Maßnahmen verfügt. Es wird noch keine Diskussion darüber geführt, ob es Gründe für Bedrohungen gab.

Variante B

Die Schulleitung zieht die Schulaufsicht bei. Die Rollen werden definiert: Die Schulleitung hält gemeinsam mit der Schulbehörde fest, dass eine weitere Schulung des Schülers respektive der drohenden Schülerin mit diesem Verhalten von der Schule nicht akzeptiert werden kann und die Gefährdung zu einem befristeten Schulabschluss führt. Für die Sicherung der Situation und die Umsetzung der notfallpsychologischen Maßnahmen wird ein externes Krisenmanagement eingesetzt.

Variante C

Es erfolgt eine Strafanzeige mit Verlangen auf Strafverfolgung bei der Polizei. Diese Maßnahme sollte mit der Einsetzung eines externen Krisenmanagements kombiniert werden, weil die Polizei keine pädagogischen Maßnahmen umsetzen kann.

Literaturtipps:

„Gewalt an Schulen„ Autoren: Klaus Hurrelmann, Heidrun Bründel, Pädagogische Antworten auf soziale Krisen
ISBN: 978-3-407-22184-1,Beltz Verlag


„Gewalt in der Schule„
Autor: Dan Olweus, Was Lehrer und Eltern wissen sollten – und tun können
4. Auflage, Hogrefe, Göttingen 2006

„Keiner hat etwas gesehen“ Autor: Reiner Engelmann, Texte über Gewalt an der SchuleCbt Verlag, München 2007

 

Links zum Thema:

www.gewalt.in-der-schule.info

www.kija.at/index.php/links

Kinder- und Jugendanwaltschaften und ihre Programme

www.gemeinsam-gegen-gewalt.at/die-weisse-feder

Die „Weiße Feder“: das Zeichen gegen Jugendgewalt

www.ncbi.ch/work_peacemakers.html

Hintergrundinformationen zum Prinzip der Peacemaker (=Streitschlichter)

www.berlin.de/sen/bildung/hilfe_hilfe_praevention/gewaltpraevention

Anti-Gewalt-Fibel, Anti-Mobbing-Fibel